Glücklich sein – ohne App?!

Dr. Eckart von Hirschhausen kennt sich mit Glück aus und ich teile seine Meinung, was das „reale“ Glück angeht.

Es gibt immer mehr Apps für unser unverzichtbares Smartphone. Ich habe mir zum Beispiel vor ein paar Wochen das „Gratitude Journal“ heruntergeladen. Da kann ich jetzt immer eintragen, wofür ich am jeweiligen Tag dankbar bin. Das ist gut – so vergesse ich es nicht und kann in ein paar Jahren noch nachlesen, was mich am 9. Februar 2014 mit Dank erfüllt hat.

Aber auf der anderen Seite ist es doch ein wenig beängstlich, oder nicht? Brauche ich eine App, um zu bemerken, wofür ich dankbar bin? Reicht doch schon, dass ich meine Wetter-App habe, um mir sagen zu lassen, was mich die nächsten Tage so erwartet; oder die Kalorien-App, die mir genauestens anzeigt, wie ungesund ich mich wieder ernährt habe… meine Taschenlampen-App – was wäre ich ohne sie in dunklen Zeiten?!

Ganz ehrlich – Dr. Eckart von Hirschhausen hat recht – wir sollten uns mal wieder auf das wesentliche konzentrieren. Wir sind schließlich real und können uns doch einfach mal im Spiegel in die Augen sehen und uns an bestimmte Dinge erinnern…

Irgendwann passen nicht mehr alle Apps auf mein Smartphone – und dann? Dr. Eckart von Hirschhausen hat gesagt: „…sonst brauche ich irgendwann ein zweites Smartphone, damit ich auf dem Zusatzgerät eine App installieren kann, die mich daran erinnert, alle Apps auf dem ersten zu beachten. App um App? Oder Auge in Auge? Am besten: Arm in Arm!“

Chapeau – ich finde, er hat den Nagel auf den Kopf getroffen.

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