2017 – keine Ziele. Für mich.

Seit dem Jahreswechsel werden wir wieder überall mit Zielen und neuen, tollen Vorsätzen konfrontiert. Schön, wenn wir uns alle vornehmen, unser Leben besser und gesünder zu gestalten. Das tue ich selbst auch. Jedoch möchte ich dies nicht mit dem Druck in Form eines definierten Ziels tun. Was, wenn ich dieses Ziel in seiner Definition dann am Ende nicht erreichen konnte? Frustrationslevel = 100%. Das möchte und brauche ich nicht. Für mich wird es in 2017 nur Intentionen geben. Nur das gedankliche Streben nach meinen persönlichen Wünschen. Eigentlich habe ich auch nur einen Wunsch: mehr Selbstliebe. Mich endlich zu akzeptieren, wie ich bin in und mit meinem Körper, dem ich bisher mehr als wenig Liebe schenkte – nur das ist mein eigentlicher Wunsch. Mir selbst zu verzeihen, was in der Vergangenheit geschehen ist, was ich mir und meinem Körper habe antun lassen und selbst angetan habe, das allein ist mein innigster Wunsch. Als „Ziel“ kann und will ich das nicht definieren. Ich möchte mir selbst diesen Wunsch erfüllen und ich werde versuchen, meine Gedanken dahingehend zu lenken und mich durch mein verqueres Leben zu navigieren. Und wenn ich am Ende dieses neuen Jahres auch nur behaupten kann, dass ich dieser Wunscherfüllung schon ein ganzes Stück näher gekommen bin, dann macht mich das stolz und glücklich. Und es bedeutet mir 1000 mal mehr, als von einer unpersönlichen Stimme in meinem Kopf zu hören „Sie haben ihr Zeil erreicht“ und nur einen kleinen Haken auf die Ziel-Checkliste zu setzen.

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