Allgemein

Was ist mit uns? Glücklich?

Wir laufen über die Straße und sehen ständig wunderschöne, attraktive und scheinbar tolle selbstbewußte Menschen an uns vorbeihuschen. Wow denke ich mir manchmal. So schön wäre ich auch gern oder Wahnsinn, diese Ausstrahlung. Wie macht sie das nur? Wir versuchen uns ständig ins rechte Licht zu rücken und möglichst annehmbar für die breite Masse zu wirken. Wir wünschen uns. von allen gemocht zu werden, im Beruf anerkannt, nicht nur akzeptiert zu werden. Alles normal irgendwie. Doch wieso ist es uns so immens wichtig, was andere über uns denken, bevor wir uns selbst mal fragen, wie wir uns eigentlich finden? Ich tue mich unheimlich schwer damit, mich selbst zu mögen und noch schwerer, mich selbst attraktiv zu finden. Es ist immer irgendwie einfacher, sich nach irgendwelchen Normen zu richten, sich an wunderschönen Menschen zu orientieren, die uns von der Litfaßsäule gegenüber anlächeln und uns anbieten, mit nur einer Tube XXX genauso weiße Zähne wie sie zu bekommen oder mit ihnen ins Fitneßstudio in den Powerstepkurs zu gehen und mal ne Runde richtig stark zu schwitzen. Lohnt sich ja – wir sehen hinterher schließlich genauso makellos aus wie sie! Ach, wie schön einfach das zu sein scheint. Uns wird die Entscheidung abgenommen. Uns wird täglich an so vielen Orten und in so vielen Magazinen demonstriert, wie wir auszusehen haben und wie wir sein sollen. Toll. Keine Mühe mehr, keine Fragen à la „bin ich gut so, wie ich bin“?! Aber macht es uns zufrieden, nach einem Idealbild der Gesellschaft zu streben und zu leben? Zufrieden vielleicht in dem Moment, in dem wir erste Erfolge spüren. In dem Moment, wo wir gefragt werden, wie wir es denn geschafft haben, so abzunehmen oder so frisch und jung auszusehen. In dem Moment kann so ein „Kompliment“ Wunder wirken und unser Ego auf den Mond boosten. Doch es ist nur ein Moment, wenn wir ehrlich sind. Die Zufriedenheit bedeutet nicht gleich Glück. Wer hat den Mut, sich allein und ganz ehrlich und aufrichtig zu fragen, ob er gerade glücklich ist? Macht es uns wirklich glücklich oder happy, sich im Fitneßstudio abzurackern, um einen Knackpo zu kriegen? Ist unser Po nicht vielleicht so auch ok? Machen uns Oberflächlichkeiten glücklich? Was macht uns glücklich? Was macht dich glücklich?

Was macht mich glücklich? Ich werde mir diese Frage häufiger stellen, denn ich denke, das darf ich. Ich denke, ich habe es auch verdient, etwas glücklicher im Leben zu werden und ich bin sicher, ich werde irgendwann auch die Antwort finden. Unabhängig von irgendwem.

Wo bin ich?

Mal wieder fressen mich die Gedanken auf. Alles kreist wirr und durcheinander durch meinen Kopf und ich finde die Austaste nicht. Abschalten ist nicht. Im Labyrinth dieser Gedankenfetzen finde ich den Ausweg nicht. Ständig renne ich gegen eine Wand und drehe um. Komme immer an einer anderen Wand heraus. Nirgends der tatsächliche Ausgang. Obwohl ich verdammt nah dran bin. Ich sehe und höre es draußen schon – das richtige Leben. Es ist laut, bunt, es riecht nach Meer, nach Stadt, nach Vanille, nach Frühling, es pulsiert und ich kann es fast spüren. Doch die Wände sind noch da und ich renne noch immer davor. Nicht mehr so chaotisch, nicht mehr komplett desorientiert; schon etwas ruhiger, doch ich renne und renne und renne noch immer durch dieses Labyrinth und komme immer wieder an gewisse Gedankenpunkte, die mich einfach nicht in Ruhe lassen wollen. Immer die gleichen, dich mich anschreien.

Der Kopf schreit, die Seele weint.

Immer und immer wieder. Ich weiß nicht, wo ich bin. Ich habe mich verloren und finde nicht den rechten Weg zurück zu mir. Zu mir und meinem Ich, das ich immer stolz durch mein Leben getragen habe. Mein Ich, das mit mir verschmolzen war und auf das ich immer stolz war. Wo bin ich? Wieso sage ich immer noch ja zum Neinsagen? Wieso habe ich noch immer diese Angst vor dem absoluten Kontrollverlust? Wieso versuche ich mir ständig schöne Dinge und Essen zu verbieten, obwohl ich das gar nicht will? Wo ist meine innere Stimme, die mir sagt, dass alles irgendwie gut wird? Ist sie noch da und ich höre sie nur nicht? Wieso habe ich noch immer Angst davor, nicht gemocht, geliebt oder wahrgenommen zu werden? Wieso ist es mir anscheinend wichtig, was und wie andere Menschen von mir denken? War es früher auch nicht. . . nur in normalem/gesunden Maße. Doch ich gebe immer auf die anderen acht – nie auf mich. Warum nur? Wo bin ich? Wo bleibe ich? Ich bin leer. Immer noch einfach leer. Voller Gedanken, doch gefühlt nur leer. Ohne Sinn. Wie komme ich nur hier raus?

Leer.

Seit Wochen hadere ich sehr mit mir selbst. Viele Dinge habe ich in den letzten Wochen oder knapp 2 Monaten weiterhin erkannt und irgendwie bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich erkannt habe, dass es so nicht weitergehen kann. Nicht weitergehen soll. Ich habe so vieles getan, das nicht hätte sein dürfen. Habe mir und meinem Dasein immens geschadet und vehement weitergemacht – in welcher Form auch immer.

Dass mich mein Körper noch durch diese Welt trägt, ist ihm ehrlich hoch anzurechnen, bei dem ganzen Auf und Ab und Auf und Ab und Auf… Er hält scheinbar mehr aus, als ich es je für möglich gehalten hätte und als es auch scheinbar mein Kopf tut.

Mein Kopf fühlt sich schrecklich voll an. Er ist schwer. Müde. Er ist es leid, immer im gleichen Netz gefangen zu sein, darin hin und her zu springen und weitere Fäden zu spinnen und am Ende doch nicht hinaus zu kommen. Er kann nicht mehr diese Gedanken mit sich herumtragen, die ihn immer und immer wieder quälen und wach halten. Diese Gedanken, die sowieso nichts ändern. Das habe ich erkannt. Sie ändern nichts. Zwei Alternativen also, die es nun für mich gibt: Weitermachen & nicht aufgeben, das Gedachte und Vergangene hinnehmen und für die Gegenwart und die Zukunft kämpfen oder endlich einen Schlussstrich ziehen. Letzteres war gedanklich immer wieder präsent in letzter Zeit, doch es will nicht klappen. Ein kleiner Gedanke schiebt sich immer vor den Strich im allerletzten Moment und hält mich ab & er hält mich wach. Er hält mich so lange wach, bis ich an die erste Alternative denke und bis ich denke, dass sie es wert ist, sie auszuprobieren. Also mache ich weiter irgendwie…

Mit vollem Kopf und leerem Körper. Emotional leer meine ich. Nicht nahrungstechnisch. Ich esse zwar wieder weniger, doch fühlt es sich für mich nicht so an. Hier ähneln sich Kopf und Körpervolumen – voll. Gefühlt. Dick.

Gleichzeitig jedoch, ist mein Körper eine leere wandelnde Hülle. Ein Cocon. Ich sehe mich zwar irgendwie im Spiegel und stelle fest, ich bin da. Doch ich fühle mich nicht. Meine Seele scheint zu schweigen. Sie ist kaputt – noch immer von all dem Ballast aus der Vergangenheit. Das nimmt sie mir übel, was wiederum ich ihr nicht übel nehmen kann.

Meine Seele ist still. Sie weist mich bewußt in keine Richtung. Zumindest fühlt es sich so an. Ich bin mal wieder komplett lost. Obwohl ich eigentlich keinen sichtbaren Grund dazu habe. Ich habe ein Dach über dem Kopf und einen Job und dann noch zwei, drei ganz wunder- und wertvolle Menschen in meinem Leben und in meinem Herzen, die mir immer und immer wieder aufs Neue versuchen, zu beweisen, dass mein Leben lebens- und liebenswert ist. Auch wenn ich unterzugehen scheine. Für diese Seelen, die mich nicht aufgeben und an mich glauben, bin ich unendlich dankbar. Und allein für diese lohnt sich all das.

Doch sollte es sich nicht in erster Linie für mich selbst lohnen? Was ist mit meinem Appell an mich selbst von vor einigen Wochen, den ich in die Öffentlichkeit geschrien habe? Pro You. Pro Yourself. Breakout of my thoughts. Nach wie vor appelliere ich an mich und jeden anderen noch mehr, der mit sich selbst hadert. Wahrscheinlich fühle ich mich gerade deshalb wie zwischen den Sphären. Ich fühle mich leer. Lost. Irgendwo im Nirgendwo und doch einfach da. Nicht imstande, aufzugeben. Gott sei Dank. Aber noch nicht imstande, zu definieren, wo es hingehen soll. Und vor allem wie. Noch nicht imstande, zu vertrauen und zu glauben.

Aber was macht man an so einem Punkt? Ich habe versucht, all meine schlimmen Dinge aus der Vergangenheit auf einem Blatt Papier zusammenzutragen und dieses habe ich gestern an einem Ort gelassen – symbolisch, um das Vergange ruhen und hinter mir zu lassen. Es hat sich auch gut angefühlt und ich bin überzeugt, dass es richtig ist. Doch wie kann ich darauf vertrauen, dass es mir vielleicht irgendwann wirklich wirklich besser geht?

Es gibt sie, diese Momente, die es mir zeigen wollen. Die mir den Beweis liefern wollen, dass sich wirklich alles lohnt und dass auch ich es wahrscheinlich verdient habe, glücklich zu werden.  Ich wünsche mir, daran einfach mal aus tiefstem Herzen und aus tiefster Seele glauben und darauf vertrauen zu können… Dann kann ich weitergehen. Den nächsten Schritt und das nächste Stück.

2017 – keine Ziele. Für mich.

Seit dem Jahreswechsel werden wir wieder überall mit Zielen und neuen, tollen Vorsätzen konfrontiert. Schön, wenn wir uns alle vornehmen, unser Leben besser und gesünder zu gestalten. Das tue ich selbst auch. Jedoch möchte ich dies nicht mit dem Druck in Form eines definierten Ziels tun. Was, wenn ich dieses Ziel in seiner Definition dann am Ende nicht erreichen konnte? Frustrationslevel = 100%. Das möchte und brauche ich nicht. Für mich wird es in 2017 nur Intentionen geben. Nur das gedankliche Streben nach meinen persönlichen Wünschen. Eigentlich habe ich auch nur einen Wunsch: mehr Selbstliebe. Mich endlich zu akzeptieren, wie ich bin in und mit meinem Körper, dem ich bisher mehr als wenig Liebe schenkte – nur das ist mein eigentlicher Wunsch. Mir selbst zu verzeihen, was in der Vergangenheit geschehen ist, was ich mir und meinem Körper habe antun lassen und selbst angetan habe, das allein ist mein innigster Wunsch. Als „Ziel“ kann und will ich das nicht definieren. Ich möchte mir selbst diesen Wunsch erfüllen und ich werde versuchen, meine Gedanken dahingehend zu lenken und mich durch mein verqueres Leben zu navigieren. Und wenn ich am Ende dieses neuen Jahres auch nur behaupten kann, dass ich dieser Wunscherfüllung schon ein ganzes Stück näher gekommen bin, dann macht mich das stolz und glücklich. Und es bedeutet mir 1000 mal mehr, als von einer unpersönlichen Stimme in meinem Kopf zu hören „Sie haben ihr Zeil erreicht“ und nur einen kleinen Haken auf die Ziel-Checkliste zu setzen.

Komm raus – Pro you (rself).

Eine Ansage gegen die gängigen Ansichten zu Essstörungen. Mehr noch, eine Ansage an Betroffene, ihre Freunde und Verwandte und alle gesunden Mitmenschen.  

Essstörungen sind ein hartes und immer aktuelles Thema, das noch immer zu oft ignoriert oder sogar verleugnet wird. Oder traurigerweise absolut nicht ernst genommen, sondern als “Mode- oder Luxuskrankheit” abgetan wird.

 

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Ich leide seit 4 Jahren an dieser Krankheit und ich bin darin gefangen. Gefangen im Käfig meiner Gedanken, aus dem ich einfach keinen Ausweg finde. Wie sich so etwas anfühlt, ist für Außenstehende absolut nicht nachvollziehbar. Fast genauso schmerzhaft, wie die Verletzungen, die ich mir ständig selbst zufügte, ist es momentan für mich, meinen nahestehendsten liebsten Menschen nicht annähernd erklären zu können, was in meinem erkrankten Hirn vor sich geht und wie ich mich fühle in diesem ekelhaft harten Kampf um das Entfliehen der Sucht. Wenn der Verstand so wirr ist, dass man nicht weiß, was gerade wirkliches Leben ist und was nur Schein. Der Kontrollverlust unerträglich ist und man einfach nur noch eine wandelnde Hülle ist. Seelenlos. Leer.

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Innerhalb der letzten Jahre wurde ich durch die Essstörung zu einem anderen Menschen, ohne es zu wollen. Ich habe mich verloren. Um im Alltag nicht unterzugehen und um niemanden spüren zu lassen, dass ich krank bin, war es neben der Flucht in die Sucht auch eine Flucht in eine Rolle. Ich spielte meinem Umfeld 24 Stunden am Tag etwas vor. Nicht nur souverän…. nein, ich möchte behaupten, ich war grandios in dieser neuen Rolle. Fast niemand merkte etwas und erst als ich nach einem Suizidversuch in einer Klinik landete, bekamen andere langsam mit, dass etwas nicht stimmte. Erst als ich nach meiner härtesten Zeit als ich wirklich am Boden der Krankheit ankam, anfing darüber zu sprechen, dass ich krank bin, fingen andere an, sich etwas mit dem Thema zu beschäftigen und zu realisieren, dass ich vielleicht nicht die sorgenfreie Astrid bin, die ich immer repräsentierte.

Zu Beginn meiner Krankheit wollte ich nur noch verschwinden, unsichtbar sein. Nicht mehr da sein – ich fühlte mich sowieso wertlos und war es auch in meinen Augen nicht mehr wert, gesehen zu werden. Verzicht war meine Lösung. Weniger Essen – mehr Kontrolle. Je weniger ich aß, je weniger ich wog, desto größer war die Kontrolle über mich, mein Gewicht und meinen Körper. Es endete schließlich in einer Klinik. Diagnose: ANOREXIE.

Aber Essstörungen sind verschieden und doch gleich. Kaum realisiert, dass Magersucht keine Lösung ist und letzten Endes eine Art Todesspirale, die dich immer weiter nach unten zieht, kam ich vom Regen in die Traufe. Ich konnte anscheinend noch nicht ohne meinen ständigen Begleiter – die Krankheit -, die nonstop ihre schützende Arme um mich schlang, leben. Also verließ ich sie nicht und sie mich nicht. Die Essstörung blieb – nur anders gekleidet. Es war nun kein Verzicht mehr, sondern ich gönnte mir etwas. Immer häufiger. Immer mehr. Ich fühlte mich sicher, wenn ich mir etwas erlaubte nach dieser Zeit, in der ich mir immer nur alles verboten hatte. Ich fühlte mich gut, je mehr ich kompensierte. Immer mehr essen. Das große Fressen. Ich nahm zu, ein gedanklicher Horror für mich. Oder besser – gedanklicher Terror. Doch mein Umfeld blieb auch hier unbesorgt und ich wieder in meiner Glanzleistung – der Schauspielerei.

Mein Umfeld verteilte immer mehr Komplimente, dass ich besser und gesünder aussehe. “Endlich hast du wieder mehr auf den Rippen – toll siehst du aus!”. Schön und gesund mag man mit gesundem Menschenverstand denken. ‘Fuck off’ dachte die essgestörte Astrid. Doch es war zu spät. Ich war aus der Mager- in die Fresssucht geraten und konnte es nicht mehr stoppen. Ich habe nur noch für diese Krankheit, für diese Sucht und ihre Befriedigung gelebt. Mein komplettes “normales” Alltags- alias Berufsleben nur vorgespielt und dann die Realität ausgeblendet, sobald ich alleine war. Ich lebte seelenlos weiter in meiner Hülle und kam nicht hinaus. Nach Außen hin hatte ich ein perfektes Alibi für mich geschaffen – eine lächelnde, glückliche, sozial aufgeschlossene Astrid. Nach Innen war alles leer, nichts war mehr da von mir. Immer mehr wirre und ekelhafte Gedanken, immer deutlicher die Hilflosigkeit und der Hass gegen mich selbst. Und schließlich immer deutlicher das Gefühl, damit nicht mehr leben zu können und zu wollen. Es wurde unglaublich anstrengend für meine Nerven und den eigenen Körper. Ich konnte nicht mehr ständig gegen mich selbst ankämpfen.

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Da ich schon mal auf der Kippe stand, entschloss ich mich – nicht wie andere Male – dieses mal FÜR das Leben. Für mein Leben.

Ich möchte allen zeigen – egal, ob Betroffenen, Angehörigen oder komplett gesunden Menschen – , wie gefährlich Essstörungen sind. Und dass sie nicht immer sichtbar sind. Essstörungen kommen in allen Körpergrößen und -formen. Und sie sind in den Köpfen der Betroffenen, sie schreien sie an. Doch kaum jemand anderes kann diese Schreie hören. Ich möchte Aufmerksamkeit auf diese psychische Erkrankung lenken. Ich wünsche mir, dass sensibler mit diesem Thema umgegangen wird. Ich wünsche mir, dass andere nicht diesen Hirnfick erleben, den ich erlebe/erlebte. Ich habe erkannt, dass ich es wert bin, zu leben und sogar geliebt werden darf. Ich darf selbst auch lieben und ich möchte lieben und leben. Genießen. Für mich.

Ich möchte anderen Mut machen, sich auch dem Kampf zu stellen, sich selbst wieder näher zu kommen und darauf vertrauen zu dürfen, dass jeder Mensch es verdient hat, geliebt zu werden und mehr noch: sich selbst zu akzeptieren. Mit allen Makeln. In jeder Form und Größe. Sich eben nicht immer dem Druck von außen stellen zu müssen, möglichst perfekt sein & aussehen zu müssen.

Komm mit und brich aus aus deinen Gedanken, die dich zerstören. Stell dich dir selbst! Pro you!

 

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Diese Fotos habe ich als persönliche Herausforderung gesehen und sie deshalb machen lassen. Ich kann mich nur schwer im Spiegel ansehen; sehe meist nur an mir vorbei. Ich möchte mich bewußt ansehen, ohne mich zu schämen. Weder vor mir selbst noch vor irgend jemand anderem. Mein Körper gehört zu mir – er hält mich am Leben und trägt mich durch mein weiteres Leben. Und dafür bin ich heute unheimlich dankbar.

 

Die englische Version gibt es hier auf medium zu lesen!

 

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Auf einmal wird immer alles klarer. So lange habe ich mich in und hinter meiner Krankheit versteckt und noch immer tue ich es zum Teil. Nicht, weil ich will, sondern weil ich muss. Weil die Scham so unendlich groß ist, was da mit mir passiert ist. Weil die Scham noch größer ist, für das, was ich innerhalb dieser Sucht getan habe. Bisher kannte ich nur eine andere Art Scham. Die, der Auswirkungen von Mißbrauch. Dieses Gefühl ist so hartnäckig  und es will mich nicht loslassen. Doch jetzt kenne ich noch eine andere Art der Scham. Die, vor und für mich selbst.

Nicht nur körperlich habe ich mich mit der Magersucht, mit Ana, und anschließend mit ihrer größten Feindin alias Fresssucht,  kaputt gemacht. Nein, meine ganze Existenz zerstörte ich. Angefangen hat das vielleicht nicht mit mir und meiner Schuld, doch diese Sucht hat mich in den Ruin gestürzt. Ich bin verzweifelt, weil ich gerade realisiere, was ich alles getan habe. Hirnlos. Bewusstlos. Gelähmt. Gefangen im Netz des Essens. Im Netz und dessen verworrenen Fäden des Italieners und meiner Sucht und gleichzeitigen Abneigung und Ekel. Gefangen in Gedanken, die ich überhören wollte, aber nicht konnte. Mein Kopf hat sich verselbständigt. Ohne Hirn. Nur mit der Sucht ist er unterwegs. Er überhört mich. Er ignoriert, wonach meine Seele eigentlich schreit. Wonach sie sucht und suchtet. Nur die Gedanken zählen, wie ich mich am schnellsten und besten vollstopfen kann und das am besten gleich mehrmals am Tag. Aber anstatt es einfach alles wieder auszukotzen, meinen Körper und Geist zu reinigen (zumindest gefühlt), ließ ich alles drin in mir. Dieses Essen, diese unerträglichen Gedanken, was ich da gerade wieder getan habe, wieso ich nicht einfach aufhören kann. So unerträglich, dass ich mir Schmerz zugefügt habe, um mich von diesen Gedanken zumindest mal ein paar Sekunden abzulenken. Kurz half es.

Und jetzt? Jetzt kämpfe ich mit allen Mitteln gegen diese Sucht an. Ich habe es bis heute geschafft, nicht mehr meiner Fresssucht nachzukommen. Ich bin nicht mehr zu dem berüchtigte Italiener gegangen, obwohl alles in mir danach schreit. Immer und immer wieder. Doch noch bin ich standhaft. Aber mit dieser Standhaftigkeit, die sich eigentlich in Stolz äußern müßte, wächst die Scham und die Angst. Denn hier fängt erst alles an. Ich realisiere. Ich kann die Augen nicht mehr verschließen, weil mein Wille, gesund zu werden und wieder anzufangen, richtig zu leben, größer geworden sind, als die widerlichen Gedanken, die mich trieben. Ich WILL leben. Richtig leben. Wie ihr alle da draußen. Doch jetzt fängt es an, mich auf eine andere Art und Weise kaputt zu machen. Ich realisiere, dass ich in der ganzen Zeit immer mehr der Realität entschwand. Auch, wenn ich meisterhaft darin bin, das Gegenteil zu demonstrieren.

Es war bis vor kurzem ein Leben, das eigentlich keines ist. Keine Realität. Jeder Mensch kommt heim, öffnet seinen Briefkasten in der Hoffnung, dass vielleicht mal eine Postkarte anstatt lästiger Rechnungen oder nerviger Werbesendungen drin ist. Ich nicht. Ich sah diesen Briefkasten im Hausflur jeden einzelnen verdammten Tag. Doch nicht einen einzigen Tag habe ich den kleinen Schlüssel benutzt, um ihn aufzumachen. Die Gedanken kreisten nur darum, wie ich mich möglichst schnell meinem eigenen Ritual hingeben kann. Während ich die Treppen hinauf lief, meine Ausbeute vom Italiener in den Händen (eine Hand reichte nicht mehr zum Tragen), malte ich mir immer wieder aufs Neue aus, wie ich mir gleich alles fein säuberlich und genau nach Plan herrichte, um es dann möglichst schnell in mich aufzusaugen. Da war kein Platz für das klingelnde Telefon in der Tasche, kein Platz für die Rechnungen im Briefkasten. Kein Platz für Verabredungen. Diese ließ ich platzen.

Fuck, ich habe ehrlich Scheiße gebaut und jetzt bekomme ich die Quittungen dafür. In Form von Rechnungen und Realität. Während ich mich und meinen Körper mit Suchtstillen gefüttert habe, habe ich den Italiener und meine Scheinwelt mit Geld gefüttert. Eine Sucht ist verdammt teuer.

Ich merke, was ich getan habe und ich hasse mich dafür. Ich habe alles ignoriert in meinem gesponnenen Gedankennetz. So fein die Fäden dieses Netzes man sich vorstellt, so fester hielten sie mich in ihrer Gewalt und ich reiße und reiße jetzt nur noch, um endlich hinaus zu gelangen. Doch ich realisiere, wie verstrickt es ist. Wie verstrickt ich mich habe.

Ich komme nicht raus.

 

Selflove

Ich habe vor einiger Zeit schon mal über Selbstliebe geschrieben. Ein Thema, mit dem man bzw. hier explizit ich, oft konfrontiert werde.

Kann mir bitte mal jemand erklären, wie das funktioniert? Selbstliebe. Selflove. Hier ein Zitat, da 100 Quotes, schlaue Posts auf Facebook, Instagrambilder mit happy aussehenden, peace-zeigenden, stylisch gekleideten jungen Frauen im Spiegel – Bildunterschrift: #selflove #happy.

Schön. So einfach ist das also? Wieso gibt es dann Tausende von Coachings, die sich um das Thema drehen, wieso sprechen das 90% aller Therapeuten an, wenn es doch so #easy ist, sich selbst zu lieben. Damit sollte sich doch dann wohl kein Geld mehr verdienen lassen oder Therapiestunden wären überflüssig.

Wieso fällt es mir so schwer, mich selbst richtig zu lieben? Wieso lasse ich mein Sein und meinen Alltag immer durch meine Vergangenheit bestimmen und wieso kann ich nicht einen Cut machen und neu anfangen – #newbeginnings…? Das Vergangene kann man nicht ändern (habe ich durch Quotes gelernt) und deshalb ist es doch nur verschwendete Zeit. Verschwendetes Leben. Dinge und Menschen, die mich dazu gemacht haben, wie ich heute bin. Die es geschafft haben, dass ich nicht mehr verloved in mich selbst bin. #unhappy  #destroyed #lost.

Es wird Zeit, Dinge anders anzugehen. Vielleicht mal so ein Coaching zu besuchen, nur um mir zu beweisen, dass auch ein Coach mir nicht das geben kann, was ich brauche und suche. Es sind lediglich Worte, die derjenige den Gästen entgegen schmeißt. Vielleicht etwas heroisch und impulsiv, vielleicht etwas eindringlicher gesprochen – aber eben nur Worte.

Ich war bis vor ein paar Jahren in der glücklichen Lage, mich selbst zu lieben und weiß, dass das keiner Worte bedarf. Du fühlst es. Ich fühlte und ich wußte es. Und das beste am Ganzen: es war selbstverständlich. Und mit dieser Selbstverständlichkeit durchlebte ich leichtfüßig meine Tage. So muss das sein.

Wie also schaffe ich es, meinen InstaAccount mit viel selflove und #happys zu füllen, wenn mich doch immer die Geschehnisse der Vergangenheit einholen und es mir einfach verbieten, positive hashtags zu setzen?? #ratlos

 

 

90 Tage

Manchmal ist es egal, wie schlecht es einem geht – manche Dinge lassen einen doch innerlich strahlen. 

Heute ist einer dieser Tage. Und auch diese gemeine Erkältung kann mir dieses unbeschreibliche Gefühl nicht nehmen. Ich bin mal wieder auf meinem Rummel. Dem mit den vielen Karussells, die sich in Form meiner Gedanken auf und ab drehen, die sich so schnell drehen, dass mir schwindelig ist und ich am liebsten nur noch kotzen möchte. 

Doch heute ist es anders. Trotz gefühltem körperlichen Koma und trotz eines Energiehaushaltes gleich Null möchte ich mich drehen und drehen und drehen. Ich genieße heute den Schwindel und mir ist nach allem anderen als kotzen.

90 Tage = 3 Monate ist es jetzt her, dass ich anstatt ins Karussell in die Fressbude a.k.a. Italiener gegangen bin. Vor 90 Tagen habe ich mich das letzte mal mit allen Sinnen und völlig willenlos dieser widerlichen Völlerei hingegeben und habe mich danach zum Dank und zur Strafe noch selbst verletzt. Mich in meinem gewohnten Muster zu Hause und doch so ekelhaft gefühlt.

90 Tage Widerstand. 90 Tage stark geblieben aus eigener Kraft. Ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich es mir selbst nicht glauben.

Mein permanentes Gedankenkarrussell, diese ständigen Hirnficks, dieses Auf und Ab, Zitteranfälle, dieses Chaos und dieser immense Energie- und Kraftaufwand. Alles NICHT umsonst. Ich kann es nicht fassen, dass ich das durchgestanden habe und es irgendwie gepackt habe, mich der Völlerei zu widersetzen. Mich dieser SUCHT zu widersetzen. 

Egal, wie beschissen ich mich fühle, egal wie stark meine Selbstzweifel leider wieder gewachsen sind – ich werde es aushalten und mich selbst und diese Sucht besiegen. So fühlt es sich heute jedenfalls an. 

Ich werde heute sicherlich kein Karussell mehr fahren und ich werde auch keine Fressbude aufsuchen. Ich denke, ich muss auch nicht unbedingt den Losverkäufern Hallo sagen. Denn, irgendwie scheint es zu funktionieren, dass man auch mit einem Aussichtslos den Hauptgewinn ziehen kann.

Ich habe gewonnen. 90 Tage, die ich mir selbst geschenkt habe und die mir keiner nehmen kann.

Durcheinander. 

Mein Leben erscheint mir wie ein permanentes Chaos. Ein ständiges Auf und Ab und es hört einfach nicht auf. Kaum fange ich an, mir selbst zu trauen, mich fallen zu lassen, anderen zu vertrauen, lauert irgendwo die Enttäuschung. 

Seit Jahren ist mein Leben ein permanenter Kampf. Mal aus gesundheitlicher Sicht, mal aus seelischer. Oft auch gern aus beiden zusammen. Damit es sich lohnt vielleicht. Ein Kampf muss sich schließlich lohnen. Aber irgendwann geht doch immer ein Sieger und ein Verlierer aus der Arena. Die Arena meines Lebens jedoch scheint mich nicht zu entlassen. Es gibt kein Siegertreppchen. Ich komme nicht hinaus. Immer, wenn ich gerade das Gefühl habe, einen meiner Kämpfe gewonnen zu haben, wird gleich die nächste Runde eingeläutet. Ich komme nicht hinaus. Ruhelos. 

Mal gibt es Zuschauer, die mich sogar anfeuern, mich motivieren, nicht aufzugeben. Sie sind da, sind an meiner Seite. Das ist ein gutes und schönes Gefühl und gibt mir Hoffnung, dass es sich tatsächlich lohnt. Dass da doch ein Leben auf mich wartet. Dass ich am Ende doch einfach mal sein darf, wie ich eben bin. Mich in meiner Welt drehen und bewegen darf, wie es mir passt, ohne zu sein, wie mich die anderen haben wollen. Mich in meinem Körper frei zu fühlen und niemandem dafür Rechenschaft ablegen muss. Aber das zu glauben, fällt mir schwer. Vor allem in den Momenten, in denen ich allein in der Arena stehe – ohne Zuschauer. Da bin nur ich und kämpfe allein gegen meinen Gegner – MICH. Die Angst ist mein Gegner. Meine Selbstzweifel sind nicht nur mein permanenter Begleiter, sie sind auch mein ständiger Gegner. Die Arena ist leer und doch voll. Voll mit Gefühlen, Emotionen, Gedanken, Enttäuschungen, unverarbeiteten vergangenen Erlebnissen, die mich einfach nicht in Ruhe lassen. Ständig fordern mich alle zu neuen Kämpfen heraus und ich kann nicht mehr. Und doch geht es immer eine Runde weiter. 

Bitte erklär mir doch einer, wie das funktioniert. Wie funktioniert das Leben? Wie funktioniert mein Leben? Wie geht das? Wo ist mein Berater, der mir erklärt, wie ich endlich raus komme aus dem ganzen Chaos? Wo ist mein Lachen geblieben in den letzten Jahren? Mein Lachen aus dem Herzen meine ich, nicht das Funktionslachen. Wie geht Vertrauen, wenn man immer wieder enttäuscht wird? Warum bin ich mir fremd, wo ich doch gerade anfange, mir nahe zu kommen? Ich verstehe mein Leben nicht. Ich verstehe den Kampf nicht. Wieso ist es so schwer, mich einfach mal fallen zu lassen? Warum gebe ich mir nicht die Chance, an mich zu glauben? Ich brauche niemanden, das weiß ich. Ich habe in den letzten 80 Tagen das für mich unmögliche geschafft und eine riesige Sucht bekämpft – ALLEIN. Also habe ich doch nichts zu verlieren. Es kann mir egal sein, was für Erwartungen andere an mich haben. Doch ich habe das Gefühl, dass die permanente Fremdbestimmung in mir verankert ist. Egal, was ich für Kämpfe führe; ob mit oder ohne Zuschauer, ob Essstörung oder Suizidversuch, ob Anerkennung im Job oder die Akzeptanz meines Körpers. . . Das Chaos hört nicht auf und ich habe immer das Gefühl, nicht nur für mich zu kämpfen, obwohl es mein innigster Wunsch ist. 

Durcheinander. Chaos. Kopfweh. Glücklich, traurig, zerrüttet, motiviert, energisch, kraftlos, mutlos, hoffnungsvoll, liebend, enttäuscht, fröhlich, unbeschwert, beschwingt, missachtet, belogen, vertraut, neugierig, optimistisch, verzückt von so vielem, hoffend auf so vieles. Wo ist MEIN Leben? Wann komme ich an? Wann wird es leichter?

Durcheinander.


Härteprobe

Irgendwie hält das Leben nie an. Ich habe das Gefühl, dass es mich täglich aufs Neue auf die Probe stellt und es gibt wirklich selten Tage, an denen ich relativ kopffrei bin. Jeder Tag, vor allem seit 55 Tagen ist eine pure Anstrengung für mich und ich habe gerade das Gefühl, am Rande der Erschöpfung zu stehen.

Auf der Haben-Seite meines Anti-Essstörungskontos stehen stolze 55 Tage, an denen ich mich dem Italiener und meiner Muster widersetzen konnte. 55 Tage, die mich mit Stolz und irgendwie Hoffnung erfüllen. Auf der Soll-Seite dieses Kontos steht die große Frage: Wann wird es einfacher? Hier steht klar und deutlich: es SOLL aufhören. Dieser tägliche und nächtliche Hirnfick.

Seit 55 Nächten habe ich nicht eine Nacht auch nur annähernd durchgeschlafen. Permanentes Gedankenkarussell, wo ich mich nach jeder Fahrt einfach nur übergeben möchte. Und seit 55 Tagen die permanente Angst, es einfach nicht weiter schaffen zu können.

Und als würde das allein nicht schon reichen, bekommst du aus heiterem Himmel eine Nachricht, die dir den Boden unter den Füssen weg reißt. Härteprobe deluxe würde ich es nennen. Wenn du mit einer Essstörung lebst und dich hier immer gut und gerne in alte bekannte Muster flüchten kannst, dann hast du eine Sicherheit. Ich habe seit 55 Tagen keine Sicherheit mehr. Also, fast keine. Menschliches Vertrauen spielt eine große Rolle, die mir noch etwas Sicherheit gegeben hat. Doch, wenn das auch dann durch eine kleine Nachricht wie weggeblasen scheint, dann gibt es keine Sicherheiten mehr. Womit also soll ich mein Anti-Essstörungskonto noch rechtfertigen? Jede Bank verlangt Sicherheiten. Alles weg – pure Unsicherheit, Zweifel, gedankliche Zermürbung. Also ist es doch der leichteste Weg, dafür zu sorgen, dass möglichst schnell alles wieder in sichere Bahnen kommt und den Italiener aufzusuchen. Mich in meine alten Muster zu flüchten und mir anschließend noch Schmerz zuzufügen. Dafür bin ich in dem Moment zumindest save…

Ich habe keine Ahnung, wie oft ich diesen Gedanken in der letzten Woche hatte – Millionen mal. Oft war es wirklich wirklich knapp. Doch irgendwie kommt mir momentan (noch) immer in letzter Sekunde ein Gefühl und der klare Gedanke, dass es einfach nur eine weitere Härteprobe ist und ich sie bestehen muss. Mein Leben stellt mir diese Aufgabe, um gesund zu werden und ich will mir das verdammt noch mal, nicht durch irgendwelche Nachrichten oder Hirnficks kaputt machen lassen. 55 Tage sind für jemanden, der in einem Suchtkäfig sitzt, höllisch lang und ich werde mir nicht falsche Sicherheiten auferlegen.

Ich will die richtige, eine ehrliche und gesunde Sicherheit. Ich will MEINE Sicherheit zurück und meine Selbstzweifel endlich verjagen aus meinem Leben. Ich will mit Mut meine alltäglichen Härteproben bestehen, bis mir diese nicht mehr wie Härteproben vorkommen, sondern wie spannende Herausforderungen. Ich war schon immer gegen Langeweile. So möchte ich es sehen und mein Leben endlich mal leben und geniessen können.

Also, wann endlich überwiegt die Haben-Seite???